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Reisebericht der kfd nach Oberammergau

Am Montag, den 28. Juni, trafen sich 45 erwartungsfrohe Frauen pünktlich um 5 Uhr morgens auf dem Wietmarscher Marktplatz, um zusammen nach Oberammergau zu fahren. Nachdem in Nordhorn und in Bentheim Frauen dazukamen, stieg gegen Mittag die letzte Reiselustige an der Raststätte Wonnegau, in der Nähe von Worms, zu.
Damit war die Gruppe komplett.
Unterwegs wurde mittags und nachmittags eine Pause gemacht, in der die Teilnehmerinnen sich stärken konnten. Während der Fahrt sangen viele Frauen Lieder aus dem kfd Buch.
Kurz vor Oberammergau wurden die Gutscheine für die Quartiere und die Mahlzeiten von den Organisatorinnen Anna Heilemann und Maria Veldboer verteilt.
Um 18.15 Uhr kam der Bus in Oberammergau auf einem Parkplatz außerhalb des Dorfes an.
Alle waren froh, das Ziel erreicht zu haben und warteten gespannt auf den Weitertransport.
Innerhalb kürzester Zeit wurden sie auf mehrere Kleinbusse verteilt und zu ihren Unterkünften gebracht.
Es handelte sich überwiegend um Privatunterkünfte für 2 oder 4 Personen. Leider wurden 10 Frauen in Bad Baysoyen, etwa 15 km entfernt, untergebracht. Für sie stand kein Kleinbus bereit. Zum Glück hatte unser Fahrer „Jupp“ Nüsse seine Unterkunft im selben Ort und brachte sie wohlbehalten dorthin.
Da für alle Gäste Vollpension gebucht war, ging es nach kurzer Einrichtung im Quartier zum Essen in die jeweilige Gaststätte. Anschließend war noch Gelegenheit sich den Ort anzuschauen. Viele Frauen trafen sich in der Stadt und tauschten ihre Erfahrungen über das Quartier und die Sehenswürdigkeiten des Ortes aus.
Besonders interessant war hier die Lichtinstallation in der kath. Pfarrkirche. Die Lichtinstallation zeigt die Orte des Passionsgeschehens, von Tod bis Auferstehung Jesu, die in der Kirche vorhanden sind und durch die Beleuchtung in ein besonderes Licht gesetzt werden.

Der Dienstagvormittag stand ebenfalls zur freien Verfügung. Viele besuchten in dieser Zeit das Museum, das Pilatushaus, diverse Geschäfte für Holzschnitzereien oder Weihnachtsdekorationen. Auch gab es im Passionsspielhaus eine Einführung. Ein junger Mann (abends spielte er den Johannes) erzählte über die Geschichte des Passionsspiels, über das Gebäude, die Vorbereitung der Mitspieler usw.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen begann der 1. Teil der Vorstellung, der von 14.30 Uhr bis 17 Uhr dauerte.
Es war für alle sehr beeindruckend, so viele Schauspieler auf der Bühne zu erleben. Die Oberammergauer waren mit Babys und Greisen in dem Stück vertreten.
Einige unserer Frauen erkannten in den Schauspielern ihre Zimmervermieter.
Die verschiedenen Stationen des Kreuzweges wechselten mit dem Gesang des Chores und mit lebenden Bildern, die jeweils eine Begebenheit aus dem AT darstellten, ab.
In der Pause gab es in den für die Zuschauer vorgesehenen Gaststätten das Abendessen. Alles war gut organisiert.
Um 20 Uhr begann der 2. Teil der Vorstellung, der bis ca. 22.50 Uhr dauerte.
Danach ließen einige den Abend bei einem Glas Wein ausklingen. Nach so einem imposanten Schauspiel kann man nicht gleich ins Bett gehen.

Am Mittwoch wurden die Frauen von Kleinbussen direkt von ihren Unterkünften abgeholt und zum Busparkplatz gebracht. Die Fahrt ging mit kurzer Pause nach Rothenburg ob der Tauber, wo man im Hotel „Zum Rappen“, das direkt an einem Stadttor liegt, die Zimmer bezog. Zwei Gästeführerinnen holten die Gruppe dort ab und zeigten die schönsten und interessantesten Ecken des kleinen sehenswerten Städtchens.
Abends saßen alle gemeinsam in dem großen Garten des Hotels und genossen die sommerlichen Temperaturen bei einem Glas Wein oder einem Bier. An diesem Abend freuten sie sich über das Beisammensein und die interessanten Gespräche, die auf einem Ausflug der kfd auch immer wichtig sind.

Am Donnerstag ging es nach einem reichhaltigen Frühstücksbüfett weiter nach Würzburg, das nur ca. 1 Stunde entfernt liegt. Unterwegs wurden wieder einige Lieder gesungen.
In Würzburg warteten bereits 2 Gästeführerinnen, die die interessanten Plätze und Gebäude der Stadt am Main zeigten und Geschichten dazu erzählten. In der anschließenden freien Zeit erstanden einige Frauen noch Reisemitbringsel, auch wurde sie für das Mittagessen genutzt.
Danach musste bereits die erste Teilnehmerin verabschiedet werden. Auf der Heimreise überraschte das Organisationsteam alle mit einer Kaffeepause mit frischem Kuchen. Gegen 20.15 Uhr kam die Gruppe wohlbehalten und zufrieden wieder in Wietmarschen an. Die Organisatoren bedankten sich bei dem Busfahrer, der mit seinem umsichtigen Fahren und der guten Klimaanlage im Bus einen großen Teil am Gelingen der Fahrt hatte.
Alle Frauen sprachen der örtlichen kfd ein herzliches Dankeschön für die wunderbare und erlebnisreiche Fahrt aus.
Viele freuen sich schon auf das Jahr 2020, dann werden die Passionsspiele wieder stattfinden.

Einige Fotos weitere Fotos können sie hier anschauen

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